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“The Power of Song”




Freie Improvisationen, Arrangements klassischen Repertoires (Schubert, Mussorgsky, Schostakowitsch), Folklorelieder, Jazz- und Bluessongs.

Singen ist musischer Daseinszustand und ursprünglichste menschliche Ausdrucksform. Die im Gesang ge- und erlebte Kommunikation verlangt, eröffnet andersartiges Wahrnehmen.
Das Programm zeigt, dass das Gesangliche stilübergreifend, verbindend - durchdringend - zusammenfassend, als Ganzes mehr ist, als die Summe seiner Teile.

Das What's New Orchestra ist ein Saxophon-Klarinetten-Violoncello Ensemble und wird von Paul Mertens dirigiert. Volker Mertens singt die fünf letzten Lieder aus der Winterreise von Franz Schubert und gestaltet mit dem Orchestra eine Kollektivimprovisation bezugnehmend auf einen im Moment gewählten Text. Die Jazzsongs, der Blues wird gesungen von Cornelia Ottinger.
Gesamtleitung: Martin Fredebeul

Zeit: 30. April 2007, 20.30 Uhr & 1. Mai 2007, 11.00 Uhr
Eintritt: 16.- , ermäßigt 10.- EUR
Reservierungsnummer: 089 / 23 51 97 93
Ort:


Volker Mertens (Bariton):

Der Bariton Volker Mertens studierte zunächst von 1979 bis 1985 Kirchenmusik und Klavier in Aachen. Seit 1986 widmete er sich intensiv seiner sängerischen Ausbildung bei Judith Lindenbaum und Prof. Theo Lindenbaum in Detmold. Zahlreiche Opern- und Konzertverpflichtungen sowie Fernseh- und Rundfunkproduktionen führten ihn durchs In -und Ausland; u.a. sang er die Titelrolle in der europäischen Erstaufführung der Oper "Orphee" von Philipp Glass in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und dem Dirigenten Dennis Russell Davis bei den Sommerfestspielen auf Schloss Weikersheim 1993. 1993 sang er den Orpheus von Chr. W .Gluck in einer konzertanten Aufführung der Oper "Orpheus und Euridike" in Athen. Er gastierte gemeinsam mit dem Berliner Saxophon-Quartett in der Berliner Philharmonie und sang 1995 in der Düsseldorfer Tonhalle unter Manfred Trojahn O. Schoecks "Gaselen". 2001 Zusammenarbeit mit Sofia Gubaidulina anlässlich der Aufführung ihres Werke“Rubayat“ in der Düsseldorfer Tonhalle. Zahlreiche Werke weiterer zeitgenössischer Komponisten wie Thomas Blomenkamp, Norbert Laufer, Dieter Schulte-Bunert, Paul Mertens-Pavlowsky und Gerhard Lampersberg wurden vom ihm uraufgeführt.

Im Oratorienfach sang er Bachs Passionen und „h-moll Messe“ , "Paulus" und „Elias“ von F. Mendelssohn Bartholdy, "Die Schöpfung" von J. Haydn, "Stabat mater" und "Petit Messe solennelle" von G. Rossini und A. Dvořák, Händels „Messias“ in der Berliner Philharmonie, Mozarts „Requiem“ mit der Camerata vocale Berlin im Berliner Schauspielhaus, sowie die "Carmina Burana" von C. Orff. 1995 produzierte er im Ensemble "La petite bande" die Johannespassion von J.S. Bach unter Leitung von Sigiswald Kuijken für Konzerte in Bilbao, Santiago de Compostela, Luzern, Lille, Brüssel, Bologna und Rom, sowie eine Videoproduktion des belgischen Fernsehens.

Das klassisch- romantische Klavierlied gehört ebenso zu seinen großen Vorlieben; so sang er zahlreiche Liederabende mit Werken von Beethoven, Schubert, Schumann, Wolf, Brahms, Mahler, Pfitzner u.a.. Gemeinsam mit dem Berliner Komponisten und Musikschriftsteller Paul Mertens-PavIowsky gründete er 1996 das ensemble ouvert, eine Künstlervereinigung, die sich der Verbindung von Literatur und Musik in zahlreichen Programmen widmet.

Als Ensemblemitglied der "Junge Kammeroper Köln" sang er 2000 die Titelrolle in "Die Hochzeit des Figaro" von W.A. Mozart in einer Inszenierung von Kerstin Weiß. In der ersten deutschen konzertanten Erstaufführung der Oper Treemonisha von Scott Joplin in Kleve sang er 2005 mehrere Rollen. Eine Konzertreise führte ihn 2005 nach Krumlov/Tschechien, wo er den Carrasco in Mendelssohns Oper “Die Hochzeit des Camacho“ sang. 2005 sang er sechs verschiedene Rollen in der Uraufführung der Oper “Das Sternenkind“ von Hans-André Stamm und Alexander Nitzberg in Remscheid und Bonn.



Cornelia Ottinger (Saxophon / Stimme):

Cornelia Ottinger (Saxophon, Stimme)
geboren 1970 in Rosenberg, Oberschlesien.

Saxophonstudium an der Musikhochschule Aachen: Klassik und Jazz; Staatl. Musiklehrerprüfung, Diplom der Künstlerischen Reife. Wichtige Lehrer waren: Linda Bangs, Sigurd M. Raschèr, Martin Fredebeul.

Als Saxophonistin (z.T. Solistin) war sie bei zahlreichen Konzerten und Uraufführungen im In- und Ausland zu hören; u.a. 1990-98 als Mitgründerin und Mitglied des „Süddeutschen Saxophon Kammerorchesters“, bei Produktionen des WDR Köln, des Aachener Stadttheaters, der Berg. Symphoniker u.a. bei Bizet’s „L’Arlésienne“, Weill’s „Mahagonny Songspiel“, Prokofievs „Romeo und Julia“, „Gershwin-Projekt“, u.a.

1994-98 arbeitete sie als Theaterkomponistin, -musikerin und Darstellerin am Helios Theater Köln/Hamm und entwickelte mehrere z.T. preisgekrönte Produktionen mit. 1998-2002 Mitwirkung bei „miriam“, einer Performance Installation des Healing Theatre Köln.

2000-2005 beim „Damenorchester Salome“, Auftritte im In- und Ausland (u.a. Seoul/Korea 2003), CD- und Rundfunkaufnahmen.

Von besonderem Interesse ist für sie die Verbindung von Improvisation, Musik, Stimme und Bewegung. Zu diesen Themen entwickelte sie in den letzten Jahren, z.T. unter Mitarbeit des Londoner Regisseurs und Darstellers Guy Dartnell, eigene Projekte und Performances mit verschiedenen Musikern und Darstellern: „Sound-Movement-Experimente“ 2003, „moving songs-telling stories“ 2005, u.a.

Seit 2005 Liederprogramm im Duo mit Esther Buser (Akkordeon, Stimme); Auftritte in Deutschland, Spanien, Portugal.

2005 Beginn einer Gesangsausbildung bei Cornelia Moore, Berlin.

Cornelia Ottinger lebt seit 1999 als freischaffende Musikerin und Musikpädagogin in Berlin.



Paul Mertens (Dirigent)

Martin Fredebeul (Orchesterleiter)